Endlich Montag! (KW 45) Frauenpower

 

Ich wünsche Ihnen einen energiereichen Start in diese neue Herbstwoche. Das Wetter ist so turbulent wie die wirtschaftlichen Herausforderungen, die derzeit alle Unternehmen herausfordern. Umso dankbarer bin ich über unsere Kunden. Ich komme gerade von einem Jahresziel-Workshop mit einem echten Hidden Champion des Mittelstands, einem großartigen Fassadenbauer in Bayern. Ein toller Unternehmer mit wirklich guten Führungskräften und einem erstklassigen Team. Seine Vision vom perfekten Unternehmen setzen alle zusammen um und ich fühle mich geehrt, dass ich das nächste Jahr mitgestalten durfte. Gerade aus der Praxis entstehen die besten Ideen für meinen wöchentlichen Impuls. Den ich aktuell immer einen Tag vorher schreibe und mir so den regnerischen Tag in Berlin erheitern kann. So könnte ich jetzt über Planung schreiben oder über eine gute Fehlerkultur, mit der wir uns in dem Workshop beschäftigt haben. Oder über ein ganz anderes Thema, das per Zufall beim Abendessen entstand. 

Neben mir saß eine sehr kompetente und diskussionsfreudige Frau und wir kamen auf das schöne Thema Frauen in der Arbeitswelt”, da auch im Mittelstand die Quote der Frauen in Führungspositionen noch viel Potenzial hat. Insgesamt haben wir in unserer Wirtschaft noch sehr viel Potenzial, indem wir uns alle noch mehr für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf einsetzen. Das Thema hat es aber in sich, denn schon als ich betonte, wie wichtig Frauen in Führungspositionen sind und wie viel besser gemischte Teams sind, bekam ich den ersten berechtigten Seitenhieb. Er war berechtigt. Warum muss das überhaupt so besonders erwähnt werden?” – Und warum ist es heute in einem modernen Land keine Selbstverständlichkeit?”. Zwei sehr gute Einwände, denn es sollte in der Tat kein besonderes Thema mehr sein, sondern eine Selbstverständlichkeit. Daher fiel auch meine Antwort einfach und peinlich zugleich aus: Es muss besonders erwähnt werden, weil es eben noch keine Selbstverständlichkeit ist.”

#1 Machen wir uns in dieser Woche ganz besonders bewusst, wie oft Frauen doppelte Belastungen haben und dabei Großartiges leisten. Männer haben es auch heute noch im Beruf oft einfacher. Mein Dank und meine Hochachtung gelten daher zuerst allen Frauen in der Wirtschaft. Ich bin in diesem Zusammenhang sehr dankbar für die ganzheitliche Führung im SchmidtColleg und für unser Spitzenteam, das zum größten Teil aus Frauen besteht. 

#2 Machen wir neue Punkte in jeder Jahreszielplanung auf (diese Fragen fehlen in der Tat noch in meinem Lehrwerk UnternehmerEnergie): Was tun wir im nächsten Jahr ganz besonders für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in unserem Unternehmen?“ Dabei ist die zweite erweiterte Frage ebenso wichtig: Was tun wir im nächsten Jahr ganz besonders für die Förderung von Diversität in unserem Unternehmen?“

Es sind diese sensiblen Themen, auf die wir eine besondere Aufmerksamkeit legen müssen, sodass eine Selbstverständlichkeit auch wirklich selbstverständlich wird. Auch ich träume von einer Welt, in der solche Themen gar nicht mehr thematisiert werden müssen.

#3 – Unterschiedlichkeit ist eine Stärke! Womit wir bei dem großen Potenzial für den Mittelstand mit seinen guten Unternehmen ankommen. Wenn Fachkräfte fehlen, dann müssen wir nicht nur jenseits der Grenzen suchen und offen sein für eine offene Gesellschaft. Wir sollten auch die Arbeitsbedingungen flexibler gestalten, sodass alle Menschen, die etwas leisten wollen, auch etwas leisten dürfen. 

Ich weiß, dass es heikel ist, wenn ein Mann heute über die Bedeutung von Frauen in der Wirtschaft spricht. Ebenso ist es heikel, wenn eine Generation über eine andere Generation schreibt. Aber ich sehe hier so viele Chancen für die Unternehmen des Mittelstands. Und ganz nebenbei erwähnt – gerade in den letzten Jahrhunderten waren es vor allem die Frauen, die ein Unternehmen am Laufen hielten, wenn Kriege tobten. Schon immer waren wir gemeinsam besser und stärker.

Daher wäre es doch eine Gelegenheit, gerade diese Kalenderwoche 45 dazu zu nutzen, unsere Teams noch besser zu machen, indem wir die Unterschiede schätzen und achtsam miteinander umgehen.

Zitat: „Gemischte Teams sind wirksamer und dadurch erfolgreicher.”

Frage der Woche: Wie können wir die Vielfalt in unserem Unternehmen fördern?”

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine wundervolle Woche in Achtsamkeit für die Vielfalt in einem Unternehmen. Und wer weiß, vielleicht erfährt die Diskussion ja eine Fortsetzung.

Ihr 

Cay von Fournier

P.S. Übrigens stehen wir Ihnen mit einem kostenlosen Beratungsgespräch rund um das Thema Jahreszielplanung 2024 zur Verfügung. Wenn Sie sich Tipps und Anregungen zu dem Thema JZP – die beste Jahreszielplanung” holen wollen, klicken Sie auf diesen Link und vereinbaren Sie ein Beratungsgespräch.

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